IGS Auguste Cornelius Mainz-Hechtsheim

Der Vizepräsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Herr Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie hat uns darüber informiert, dass die JGU Mainz ab sofort ein Impfangebot für junge Menschen anbietet. Alle wichtigen Informationen und FAQs zum Impfangebot für Studierende und junge Menschen finden Sie unter: https://corona.uni-mainz.de/impfangebot/

Das Angebot richtet sich

·         an alle Menschen ab 18
·         mit Wohnort oder Ausbildungs-/Schul-/Hochschulort in RLP
·         nur zur Erstimpfung (nicht Zweitimpfung).

Für alle, die den Termin am 08.07. nicht wahrnehmen konnten, wird am 16.07. noch einmal eine freie, schulunabhängige Rückgabe im kurfürstlichen Schloss, Peter-Altmeier-Allee 9, 55116 Mainz zwischen 08:00 und 18:00 Uhr angeboten. Die Schüler*innen können an diesem Tag persönlich oder vertreten durch beispielsweise Eltern oder andere Verwandte ihre rückgabepflichtigen Bücher zurückgeben. Der Zugang zum Leibniz-Saal ist nur über den Eingang Diether-Von-Isenburg-Straße möglich. Von dort wird man über den Ausstellungs-Saal in den Leibniz-Saal geleitet, wo über den gesamten Tag an sechsStationen die Rücknahme durchgeführt wird. Über einen separaten Ausgang wird im Anschluss das Gebäude verlassen. So können wir ein den Hygiene-Vorschriften entsprechendes Einbahnstraßensystem gewährleisten. Vor Ort sorgt zudem ein Sicherheitsdienst für die Einhaltung der Corona-Bestimmungen und es herrscht Maskenpflicht. Das Kurfürstliche Schoss verfügt über einen angeschlossenen Parkplatz in der Diether-von-Isenburg-Straße. 

Bücher, die bis dahin nicht zurückgegeben wurden, werden als Schadenersatzfälle gewertet und entsprechend in Rechnung gestellt.

RÜCKNAHME-Scheine wurden den Schüler*innen über die Tutoren/Stammkursleiter ausgehändigt.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte der bereits angemeldeten Schüler*innen,

auch in diesem Jahr bietet die Stadt Mainz ein kostenloses Förderangebot im Bereich Bildung an. Es gilt für Schüler*innen in den Jahrgängen 1-9.

Die Sommerschule findet in den letzten beiden Ferienwochen in unserer Schule im A-Gebäude statt. 

Ihr Kind erhält sein Material in der Regel von seiner Tutorin oder seinem Tutor. Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass Ihr Kind das Material und die Lösungshefte sowie die entsprechenden Hefte, Block (liniert und kariert) und Schreibzeug mit in die Sommerschule bringt.

Mit besten Grüßen,

Ihre IGS Auguste Cornelius

Bitte beachten Sie, dass Sie zurzeit per E-Mail oder Telefon einen Termin vereinbaren müssen, wenn Sie eine Angelegenheit persönlich bzw. vor Ort regeln müssen. Bitte beachten Sie dabei unsere Bürozeiten.

Zeiten für Zeugnisbeglaubigungen im Sekretariat
dienstags, 20.07.21, 09.00-13.00 Uhr
dienstags, 27.07.21, 09.00-13.00 Uhr

Eine Terminvereinbarung für diese Zeiten ist nicht erforderlich. Die erste Beglaubigung ist für Schüler*innen unserer Schule kostenfrei, jede weitere kostet 2,00 €. 

 

36 Jahre Schüler-Landtag Rheinland-Pfalz - und wir sind dabei!

Am 9. Juni 2021 haben wir, die 10b als Fraktion FH AC, einen großen Erfolg erzielen können: Unser Antrag, in dem wir eine vollständige Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen bei der Liposuktion ab Stufe 2 fordern, wurde in einem regelrechten Nachmittagskrimi scharf umkämpft und diskutiert. Letztendlich konnten wir so überzeugend argumentieren, dass unser Antrag durch eine Mehrheitsabstimmung nun in den wirklichen Landtag aufgenommen und im Gesundheitsausschuss behandelt wird, bei dem wir ebenfalls dabei sind!

Wir möchten stolz verkünden, dass wir als Klasse 10b in dem Schüler-Landtag ausgewählt wurden und dort unsere Schule vertreten werden! Vielen Dank an Herrn Jäger für den Überblick in der Videokonferenz über dem Schüler-Landtag und für detailliertere Informationen wie Vorbereitung oder Antragsformulierung. Fraktion FH AC

Jugendliche machen Landespolitik - Pressemitteilung

Am Dienstag, den 8.6.21 absolvierte die Fraktionsspitze mit Frau Biglari im Interimsplenarsaal im Landesmuseum – natürlich unter Einhaltung der Hygieneverordnung – einen Technik–Check. Begleitet wurden sie dabei von Herrn Jäger, der wertvolle Tipps gab. So konnten der Fraktionsvorsitzende und die Stellvertreterin am Rednerpult die Rede über das Mikrofon und unser Landtagspräsident und sein Stellvertreter die Tagesordnungspunkte und Abfolgen eines Antrags mit Änderungsbeschlüssen erproben. Hier ein paar Impressionen:

Die Spannung steigt, denn in einer Woche wird es für uns beim 36. Schüler-Landtag um einen mehrheitsfähigen Antrag gehen.

Wir bedanken uns bei Herrn Jäger, dass der Schüler-Landtag am 15.6. trotz des Pandemiegeschehens als Hybridveranstaltung stattfinden kann.

Für die Fraktion

Zeliha Ugurlu

In dem Schüler-Landtag diskutieren junge Leute Themen, d.h. die Schüler haben direkt einen 
Einfluss auf die Landespolitik.
Es werden vier Schulklassen ausgewählt, die jeweils ein Thema für die Beratungen im 
Schüler-Landtag auswählen. Sie stellen Recherchen an und laden Abgeordnete aus dem örtlichen 
Wahlkreis ein oder Fachleute, die sie zu dem von ihnen gewählten Thema befragen. 
Jede Fraktion (=Klasse) formuliert einen Antrag, der zwischen den Fraktionen ausgetauscht wird, 
sodass sich die Schüler*innen auf alle im Schüler-Landtag anstehenden Themenbereiche 
vorbereiten können.

Um all dies zu erreichen, werden davor die ausgewählten Klassen mit dem Schüler-Landtag, seinen 
Regeln und seinem Ablauf vertraut gemacht. Im Verlauf der folgenden Monate bereiten sie sich 
dazu vor.

Jeder von unserer Fraktion machte sich Gedanken zum Thema, sodass es ein paar Themen zur 
Auswahl standen. Wir alle gaben unsere Stimmen an diese Themen, die wir im Schüler-Landtag 
behandeln wollten. 
Am Ende gab es zwei Themen, die ungefähr gleich viele Stimmen erhielten.


– Thema 1: Lipödem: Fettabsaugende OP's durch Krankenkasse ab Stufe 2 möglich machen
– Thema 2: günstigere Fahrkarten für Oberstufenschüler


Wir teilten die Fraktion in zwei Hälften, damit jede Gruppe ein Thema genauer betrachten kann. 
Wir hatten lange Zeit uns in der Gruppe anzusprechen, zu recherchieren und unsere Ergebnisse in 
einem Text genauer auszudrücken (z.B. Problem?, Lösung?, ...). 
Über diese beiden Themen haben wir uns im Unterricht als ganze Fraktion unterhalten und dann 
zwischen ihnen abgestimmt. Mit ein paar mehreren Stimmen haben wir das Thema Lipödem
entschieden.
Bisher haben wir ein Landtagspräsident, ein Fraktionsvorsitzender und deren Stellvertretern sowie 
eine Pressesprecherin gewählt.
Darüber hinaus haben wir Arbeitsgruppen mit wichtigeren und nützlicheren Aufgaben zu diesem 
Thema eingerichtet.

Wochenrückblick 08. - 14. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Woche vom 08. - 14. März 2021 unterhielt sich unsere Klasse 10b im Fach Gesellschaftslehre (über BBB) über den aktuellen Stand der Arbeitsgruppen. Wir, die verbleibenden Schüler, teilten uns dann in diesen Gruppen auf und einigten uns darauf, wie wir Schritt für Schritt bis zur nächsten GL-Stunde vorgehen sollten.

Es gibt folgende Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe Presse/ Öffentlichkeitsarbeit

Antragsgruppe

Arbeitsgruppe 1/ Kontakt zu Betroffenen Arbeitsgruppe

Arbeitsgruppe 2/ Bundesministerium Arbeitsgruppe

Arbeitsgruppe 3/ Krankenkassen Arbeitsgruppe

Arbeitsgruppe 4/ Fraktions/ Parteiname

In den nächsten GL-Unterricht haben wir zunächst über die aktuelle Situation der Gruppen gesprochen. Wir haben sogar für einen Fraktionsnamen abgestimmt. Unsere Fraktion heißt jetzt Frauen Hilfe Auguste Cornelius (FH AC). Zudem vertreten wir auch unsere Schule im Schüler-Landtag! Außerdem hielten wir einen Zeitplan ein, in dem wir unsere Aufgaben in unserer eigenen Gruppe erledigten und die Ergebnisse an die Antragsgruppe sendeten.

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Fraktionsspitze nahm wie jede andere auch am Ältestenrat teil. Doch was ist ein Ältestenrat überhaupt und wozu brauchen wir ihn? Dies werde ich Ihnen in diesem Artikel erklären.

Der Ältestenrat des Schüler-Landtags besteht aus der Fraktionsspitze (dem Fraktionsvorsitzenden und dem Landtagspräsidenten und deren Vertretern) der teilnehmenden Fraktionen, dem/der jeweiligen betreuenden Lehrer/in und dem zuständigen Leiter der Landtagsverwaltung. Der Ältestenrat entscheidet zum Beispiel über die Sitzordnung im Plenarsaal, die Tagesordnung, die Redezeit und weitere organisatorische Fragen sowie inhaltliche Aspekte bezüglich des Plenums. Der Ältestenrat berät sich etwa drei bis vier Wochen vor der Sitzung des Schüler-Landtags.

Um Ihnen eine Sicht der Arbeit des Ältestenrates zu geben, werde ich ihnen eine Sitzung vorstellen:

Am Dienstag (13.04.2021) wurden am Anfang der Sitzung die Anträge von allen Fraktionsvorsitzenden der drei Fraktionen vorgestellt. Danach wurde über die Geschäftsordnung aufgeklärt, also auch die Regeln, die man im Landtagsplenum einhalten muss. Dann wurde über die Reihenfolge der Anträge abgestimmt, welche Fraktion wann den Antrag im Landtag (im Plenarsaal) vorträgt und es wurde besprochen, wer wo im Landtag sitzen wird.

 

Für die Fraktion

Z. Ugurlu (Pressesprecherin)

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Fraktion hat jetzt auch eine E-Mail Adresse:

pressestellefhac(at)gmail.com

Sie können uns jeder Zeit sehr gerne über diese E-Mail Fragen stellen, Informationen über Lipödem einholen oder auch Feedback geben.

 

Für die Fraktion

Zeliha Ugurlu

Lesesommer Rheinland-Pfalz

Werde auch du zum Lesemonster! Die Sommerferien rücken immer näher, viel freie Zeit zum Schwimmen, Freunde treffen, Picknicken und natürlich zum LESEN.

Auch dieses Jahr unterstützen wir den Lesesommer Rheinland-Pfalz, der vom 05. Juli bis 04. September stattfinden wird.

Wenn du in den Sommerferien mindestens 3 Bücher gelesen hast, bekommst du nach den Ferien eine Urkunde. Jede ausgefüllte Bewertungskarte zählt außerdem als Los bei der landesweiten Verlosung. Je mehr du liest, desto höher sind also deine Gewinnchancen. Zu gewinnen gibt es zum Beispiel Tickets für den Europapark, ein Stand-Up-Paddel Board und Buchpreise.

Anmeldekarten und weitere Informationen gibt es im Internet unter:

https://www.lesesommer.de/wp-content/uploads/NEUMANN-DESIGN-LESESOMMER21-Anmeldekarten.pdf

https://www.lesesommer.de/ oder natürlich bei uns in der Bibliothek.

Anmelde- und Teilnahmekarten müssen bei den teilnehmenden Büchereien abgegeben werden. Dazu gehört zum Beispiel u.a. die Bücherei Anna-Seghers, aber auch die KÖB St. Pankratius Mainz-Hechtsheim in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ist dabei.

Sommerliche Grüße und viel Erfolg für euch vom Bibliotheksteam!

Erasmus+

Das neue Erasmus+-Programm fördert persönliche Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte für Schulen. Tausende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler aus Deutschland können Europa damit neu erleben und kennenlernen.

Wir sind eine von nur ca. 400 Schulen in Deutschland, die eine Akkreditierung für ihre Projekte im Bereich Förderung von Chancengleichheit und Inklusion erlangt hat. weiterlesen

Pilotprojekt DELF intégré

Unsere Schule wurde in den Kreis der Pilotschulen für das DELF intégré aufgenommen.
Dies ist eine tolle Nachricht, denn im nächsten Schuljahr können alle 10. Klässler im WPF Französisch ein international anerkanntes Zertifikat erwerben! Denn die gesamte Vorbereitung und auch die Prüfungen finden im Rahmen des regulären Französischunterrichts und unter Leitung der Französischlehrkräfte unserer Schule statt.

Kontakt: m.brandt@igsmz.bildung-rp.de

Kreativ durch die Pandemie - „Wir sind füreinander da“

Mit unseren Geschichten, Erfahrungen, Gedichten, unseren Fotos und kreativen Darstellungen möchten wir unsere Erlebnisse mit euch teilen. Denn, indem wir füreinander da sind, bewältigen wir die Pandemie einfach besser! Im Rahmen der AG „Auguste plus“ sammeln wir eure Beiträge zum Schulalltag mitten in der Pandemie.

Die einen sagen, es bedeutet, sich so anzunehmen, wie man ist und sich lieben zu lernen. Die anderen sagen, dass man seine Fehler und Macken akzeptieren sollte. Wieder andere suchen nach dem Sinn des Lebens und die letzten sagen, dass Selbstliebe „Zeit für sich nehmen“ bedeutet.

Die Antwort auf die Frage kann man nicht verallgemeinern. Selbstliebe hat für jeden eine andere Definition. Aber wir wissen alle, dass die Suche nach der Selbstliebe viel Zeit für sich beansprucht.

Wie soll das denn gehen, wenn wir uns heute viel nach unserem Umfeld richten? Ständig sind wir unterwegs, gehen arbeiten und verbringen viel zu viel Zeit damit, sich Gedanken darüber zu machen, was andere über uns denken.

Aber was, wenn die Normalität plötzlich wegfällt und dein Alltag durch andere Abläufe definiert wird? Kommt dir diese Vorstellung absurd vor oder ist sie sogar unvorstellbar für dich?

Ja, so ging es den Menschen im Jahr 2019 auch. Die Veränderung in unserem Alltag hieß übrigens „Corona“. Corona ist ein neues Virus. Dabei fühlt es sich für die einen an wie eine ganz normale Erkältung, für die anderen kann es jedoch tödlich werden. Da man aber nicht weiß, für wen das Virus tödlich werden könnte und für wen nicht, wurde die Menschheit in ihrem alltäglichen Leben zum eigenen Schutz eingeschränkt. So konntest du z.B. nicht shoppen gehen, dich nicht mit Freunden treffen und in den Urlaub fahren ging erstrecht nicht. Viele Menschen mussten zuhause bleiben und das Wort „Homeschooling“ bekam eine ganz neue Definition.

Auch kleine Läden wie z.B. Friseure oder auch Kosmetiker mussten schließen. Ach ja und die Schulen wurden geschlossen sowie die Restaurants. Anfangs war es ja noch ganz „cool“ als es hieß, dass die Schulen erstmal für vier Wochen schließen werden. Aber nach zwei Jahren „Homeschooling“ fängt auch der schlimmste Schüler an, die Schule zu vermissen.

Doch obwohl Corona viele Veränderungen und Enttäuschungen mit sich brachte, gab es auch ein paar positive Aspekte. Und da landen wir wieder bei dem Thema Selbstliebe. Du hast plötzlich Zeit dir für Dinge Zeit zu nehmen, die du vorher aufgrund von deinem stressigen Arbeitsalltag nicht nehmen konntest. Du hast plötzlich Zeit die Gedanken über deine Zukunft zu machen. Du beginnst dich mit Fragen zu befassen, wie z.B.: „Was will ich nach der Schule machen? Was will ich werden? Mache ich gerade das Richtige?“

Viele Menschen haben sich in der Zeit Gedanken über sich selbst gemacht. Einige Erwachsene hatten wieder Zeit für ein gutes Buch oder für ein gutes Bad. Andere wurden kreativ und fingen an, ihre Wohnungen neu zu dekorieren oder zu puzzeln. Viele wurden sportlich aktiv oder fingen an, Bewerbungen zu schreiben. Was es auch war, man begann sich wieder mehr um sich selbst als um die Gedanken anderer zu kümmern. Aber nicht nur das ist ein positiver Aspekt, den Corona mit sich brachte. Auch die familiäre Zeit bekam eine neue Definition. Wir saßen morgens und abends oft zusammen und fingen sogar an, wieder Filme zusammen zu schauen oder Gemeinschaftsspiele zu spielen. Auch die Telefonate mit meinen Großeltern waren intensiver, da ich sie lange nicht sehen durfte. Man begann dankbar zu werden für die Familie und ihre Gesundheit und freute sich über soziale Kontakte.

Aber vor allem wuchs durch Corona der Zusammenhalt und die Fürsorge. So erkannte man die wahren Freundschaften, die sich trotz wenig sozialen Kontakt, stärker verknüpften. Außerdem kümmerte man sich um einander. So half die jüngere Generation der älteren Generation beim Einkaufen. Viele Menschen unterstützten Kleinunternehmen, indem sie bei ihnen einkaufen gingen oder eine kleine Spende einreichten. Man nickte sich auf der Straße freundlich zu oder grüßte liebevoll.

Corona sollte die Menschheit körperlich voneinander trennen und trotzdem brachte es die Menschheit näher zusammen. Und das ist der größte positive Aspekt, den Corona mit sich brachte. Denn Corona hat uns gezeigt, dass so viele Dinge im Leben, die uns als wichtig erscheinen, letztendlich zweitrangig sind. Es hat uns gelehrt, was im Leben wirklich wichtig ist: Familie, Freunde, Selbstliebe, Gemeinschaft und vor allem Zusammenhalt.

Während der Corona-Krise hab ich gelernt, mehr Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, ich habe mit alten Freundschafen abgeschlossen und habe neue Freunde gefunden, mit denen man vorher nicht viel Kontakt hatte. Das Doofe daran war, dass man mit den Freunden die meiste Zeit nur über das Internet (Handy/Laptop/Tablet) kommunizieren konnte.

Dadurch, dass alle Freizeitaktivitäten geschlossen waren, hat man gelernt, viel mehr über das Internet zu kommunizieren; statt ins Kino zu gehen, streamt man heute auf seinem Laptop einen Film, sodass man ihn mit Freunden gemeinsam anschauen kann.

Man hatte mehr Zeit für die Familie und um in der Vergangenheit herumzustöbern.

Im ersten Lockdown (13.03.2020- Mitte Mai 2020) war das Wetter richtig schön, man konnte spazieren gehen und seine Aufgaben draußen erledigen. Es war noch nicht stressig und man hatte viel Freizeit, die man nutzen konnte, indem man viel draußen war.

Der nächste Lockdown war um einiges stressiger, an manchen Tagen hat man sechs Stunden Online-Unterricht und das Wetter war sehr verregnet, man konnte nicht viel draußen machen, aber man versucht das Beste  aus der Situation zu machen, z.B. Homeworkouts, im Haus aufräumen und etwas neu gestalten, noch mehr Zeit mit der Familie verbringen und in noch mehr alten Erinnerungen herumstöbern. Man hatte mehr Zeit über sich selbst nachzudenken und konnte damit Probleme mit sich selbst lösen, man hatte auch mehr Zeit für die Geschwister. Und man hat versteckte Talente entdeckt; z.B. das Zeichnen oder Hula-Hoop.

Natürlich blieb es bei der langen Zeit zuhause nicht aus, dass man auch mehr Zeit am Handy verbrachte. Die Downloads einiger App sind sehr gestiegen und auch Social Media war ein keiner „Lichtblick“ in dunklen Zeiten, da man etwas Ablenkung hatte und mit Freunden über lustige Videos lachen konnte.

Ostern

In den letzten 5 Jahren

Konnte ich auf Freizeiten fahren.

 

Ach wie schön wäre es, wenn

Ich auf Freizeit fahren könnte.

 

Wie schön war es gewesen zu singen,

toll die Lieder am Lagerfeuer klingen.

 

Ach wie schön wäre es, wenn

Ich am Lagerfeuer singen könnte.

 

Toll war das gemeinsame Kochen,

wie schnell vergingen die gemeinsamen Wochen.

 

Ach wie schön wäre es, wenn

Ich mit Freunden gemeinsam kochen könnte.

 

Es gab nicht nur Unsinn und Spaß,

man konnte auch gemeinsam trinken aus einem Glas.

 

Ach wie schön wäre es, wenn

Ich mir mit Freunden wieder ein Glas teilen könnte.

 

Ein Höhepunkt war das gemeinsame Spielen,

wenn auch Menschen auf die Erde fielen.

 

Ach wie schön wäre es, wenn

Ich wieder Volleyball spielen könnte.

Viele gute Freunde klein und groß,

die Sehnsucht lässt mich nicht mehr los.

 

Ach wie schön wäre es, wenn

Ich meine Freunde wieder in die Arme schließen könnte.

Plötzlich kam Corona, während der Schulschließung nach den Märzferien.

Die Schüler wurden mit Aufgaben vollgestopft und mussten sich daran gewöhnen, selbständig und zuverlässig von zu Hause zu arbeiten.

Eine große Herausforderung und Umstellung für alle.

Viele Schüler fühlten sich durch die vielen Aufgaben überlastet.

Aber nicht nur die Schulen mussten schließen, sondern auch alle Geschäfte, die kein Essen verkaufen, mussten schließen, was auch bei vielen Geschäften zu Geldproblemen geführt hat.

Die ganze Welt wartet auf eine Impfung.

 

Abstand

Besondere Aufgabe

Corona

Distanzunterricht

Ersatzleistungen

Faul

Gesundheit

Hamsterkäufe

Impfstoff

Joggen

Konferenz

Leere Klassenräume

Maske

Niesen

Online Schule

Pandemie

Quarantäne

Reiseverbot

Solidarisch bleiben

Toilettenpapier

Unentschlossene Entscheidungen

Virus

Wechselunterricht

Xenophobie

Yogamatte zur Entspannung

Zu Hause bleiben

Unter der Maske

Die Maske juckt.

Die Maske stört.

Sie hat aber auch Vorteile.

Denn man kann Kaugummi kauen

im Unterricht.

Doch nicht nur das.

Man kann Pickel damit abdecken.

Aber dennoch

ist sie nicht so schnell weg.

Doch ein kleiner Spaß nebenbei:

Ich nenne sie immer Maultäschchen.

Die Masken, die Abstände, das Händewaschen und all diese Corona-Virus-Regeln machen den Schulalltag einer gewöhnlichen Schülerin sehr schwer.

Vor allem, wenn man auch noch eine Brillenträgerin ist, wird alles noch anstrengender.

Heute in der Schule - ich stand um 6.30 Uhr auf, aß mein Müsli und flitzte zur Schule – hätte ich beinahe meine Maske vergessen.

Darin zu atmen ist schwer. Meine Brille beschlägt, mein Kopf tut weh und das muss ich noch aushalten bis zum Schulschluss.

Alle 20 Minuten lüften wir für fünf Minuten unseren Klassenraum.

Man bleibt den Tag lang sehr schlapp und fühlt sich schlecht.

Nach den Pausen noch die Hände waschen und mit der Maske im Unterricht zu bleiben ist hart.

Nur in den Pausen, mit zwei Meter Abstand, darf man seine Maske zum Essen und Trinken abnehmen.

Früher bekamen wir einen Tee, wenn es uns schlecht ging, jetzt einen Entlass-Zettel.

In manchen Läden muss man Termine vereinbaren, um etwas zu kaufen, wie in Tedi und Takko, sogar im Spielemax in der Römerpassage.

Letztens in der Stadt fanden wir nirgendswo einen Kaffee.

Mal sehen, was uns noch alles erwartet.

Mein Wecker klingelte, das hieß, dass ich jetzt für die Schule aufstehen musste. Denn heute war der erste Tag, an dem wir endlich wieder Präsenzunterricht hatten, darauf freute ich mich schon sehr. Also machte ich mich fertig und ging aus dem Haus zur Bahn-Haltestelle, aber dann fiel mir auf, dass ich keine Maske dabei hatte, also rannte ich schnell zurück und holte mir eine. Zum Glück hatte die Bahn etwas Verspätung, sodass ich sie noch kriegte. In der Schule sah ich endlich meine Freunde wieder, darauf habe ich mich am meisten gefreut. Dann hatten wir erstmal Unterricht. Nach der Schule fuhr ich Nachhause und erledigte meine Hausaufgaben und face-timete meine Freunde. Abends schaute ich wie immer die Nachrichten und plötzlich sagte der Nachrichtensprecher, dass es ab morgen wieder Home-Schooling geben würde, da die Fall-Zahlen überall viel zu hoch seien. Und ich bekam auch eine Nachricht von meiner Lehrerin. Diese Nachricht machte mich sehr traurig, denn das heißt, ich werde meine Freunde erstmal nicht wiedersehen.

Meine Mutter kommt ins Zimmer, um mich zu wecken, kein Mensch weit und breit. Alles im Haus ist leise und ich mache mich für die online Schule bereit.
Wie fast jeden Tag mache ich mir ein Brot zum Frühstück und schaue dabei Videos. Ich esse zu Ende und mache mich dann los.
Was heißt ich mach mich los? Ich gehe die Treppen runter an mein Schreibtisch. Ich logge mich in die Videokonferenz ein und da sagt der Lehrer: „Ich warte schon lange auf dich!“
Ich unterschätze die Zeit und bin immer zur falschen Zeit bereit. Ich mache Notizen und probiere am Unterricht teilzunehmen. Doch mein Bett steht hinter mir ich tue mich danach sehnen.
Einfach im Bett liegen und zuhören, ja das klingt gut. Doch was ist, wenn ich einschlafe und das meiner Note nur schlechtes tut? Jedoch lege ich mich hin und mache nur die Augen zu, ob ich das wohl darf? Ein paar Minuten Augen zu führt zu einem Stundenschlaf. Ich wache wieder auf, der Unterricht ist fertig, ich bin sauer auf mich. Doch sauer darf ich nicht sein, denn Aufgaben warten auf mich.
Es ist erst Mittag, ich habe noch sehr viel Zeit, also gehe ich raus und treffe  mich mit einer Freundin, die sehe ich schon seit anfangs der Corona-Zeit. Es wird spät, ich sollte mal wieder gehen.
Ich laufe durch die Straße und ich kann nichts Neues sehen. Ich komme zuhause an und meine Eltern sind da. Endlich bin ich ihnen wieder nah. Jedoch erwarten mich die Aufgaben verschiedener Arten.
Doch mein Controller von der PlayStation guckt mich an, die Aufgaben können doch warten. Ich spiele nun auf meiner Konsole und mache wieder nichts Produktives. Weder macht mich das Spiel schlau, noch mach ich was Aktives. Ich schaue auf die Uhr. Oh, es ist schon Nacht und die Aufgaben habe ich immer noch nicht gemacht. Und ich gucke auf die moodle App - ich habe eine Woche Zeit.
Na dann mach ich die Aufgaben einen Tag vorher bereit. Das Spielen wird langweilig und ich denke an meine Familie. Ich rufe Cousins und Cousinen an, die reden wollten. Obwohl wir eigentlich schlafen sollten. Ich habe 30 Minuten Zeit, reden können wir eine Runde. Doch eine Runde wird zur Stunde. Um 11 Uhr abends kommen wir in lustige Gespräche und ich habe keine Sorgen. Doch ich gucke auf die Uhr und schon ist der nächste Morgen. Doch nun muss ich wirklich Schluss machen, denn ich habe Unterricht. Nur 3 Stunden Schlaf, das stört mich nicht. Ich bin es gewohnt, so wenig zu schlafen, ich mache ja nichts anderes am Tag. Ich mache nicht einmal Sachen, die ich mag. Ich sitze zuhause und esse schon aus Frust. Nicht mal auf Brettspiele habe ich Lust. Nun lieg ich im Bett und mir fällt auf, dass ich nicht schlafen kann. Doch ich muss nun wirklich schlafen, denn gleich fängt derselbe Tag nochmal von vorne an.

Heute ist Freitag, der 12.02.2021. Ganz Deutschland befindet sich seit fast zwei Monaten im zweiten Lockdown. Alle Schuhgeschäfte, Klamottenläden, Restaurants haben zu. Nur Lebensmittelgeschäfte oder Banken dürfen geöffnet sein. Wir müssen im Handel und in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske oder FFP2 Maske tragen. Auch die Schulen sind seitdem wieder geschlossen.

Mittlerweile kennen sich alle Lehrer mit den Online-Systemen (Moodle, BigblueButton usw.) aus und wir wünschen uns unser normales Leben zurück. Momentan ist es so, dass wir uns nur noch mit einem weiteren Haushalt treffen dürfen. Das ist ziemlich schade, da wir uns auch mal mit mehreren Freunden gerne wieder treffen würden. Das Homeschooling nervt mittlerweile auch alle… manchmal hat man keine Motivation für die Hausaufgaben, da es gefühlt jeden Tag dasselbe ist. Wir sind unmotiviert beim Aufstehen und den ganzen restlichen Tag auch. 

Zu Anfang der Pandemie im Frühjahr 2020 gingen wir in die 8. Klasse. Wir haben uns sehr gefreut, als rauskam, dass die Schule für drei Wochen schließen wird. Uns war damals nicht bewusst, welches Ausmaß die Pandemie haben wird.

Die Anfangszeit war wirklich cool. Es war alles neu, auch das Lernen von zu Hause aus. Kein Schüler und kein Lehrer kannte die Situation, jeder musste sich erstmal organisieren. Wir dachten beide, dass es nach den Sommerferien normal weitergehen würde. Doch das Schicksal wollte es anders mit uns. August und September 2020 war wieder alles etwas normaler. In der Schule mussten wir zwar eine Mund- und Nasenbedeckung auf dem Schulgelände tragen, durften diese jedoch an unseren Sitzplätzen absetzten. 

Doch dann kamen die Herbstferien und die Corona-Lage verschlimmerte sich. Die Zahlen stiegen an und schon direkt nach den Herbstferien durfte man seine Maske nur bei offenem Fenster absetzten, um etwas zu trinken. Und etwa eine Woche später durfte man seine Maske gar nicht mehr absetzen. Dann wurde es Dezember und wir hatten nur noch Unterricht in halben Klassen. Wir froren ständig im Unterricht, da alle 20 Minuten gelüftet werden musste.  Wir saßen mit dicken Jacken und Decken im Klassenzimmer und konnten uns vor Kälte kaum konzentrieren.

Die Zeit in der Corona-Krise vergeht wie in Zeitlupe, der Lockdown raubte uns den letzten Funken der Freude und den Verstand. Natürlich ist nicht alles schlecht, aber man kommt mit dem Schulstoff weniger klar, als bei normalem Schulbesuch.

Wir sprechen hier von uns und von dem, wie wir die pandemische Situation wahrnehmen. Deshalb haben wir ein Bühnenbild gestaltet, das einen Schüler im Homeschooling in seinem Zimmer zeigt. Diese Situation begleitet uns tagtäglich genauso. 

Was verstehen wir eigentlich unter Selbstverständlichkeit oder Normalität?

Wir verstehen darunter jeden Tag in die Schule gehen zu können, uns mit Freunden zu treffen und diese zu umarmen. 
Wir verstehen darunter Geburtstage groß feiern zu können, in Clubs zu gehen und Party zu machen. Wir verstehen darunter Weihnachten und Silvester mit unseren Familien und Liebsten zu verbringen und wir verstehen darunter in den Urlaub zu fahren sowie Fitnessstudios zu besuchen. 

Das uns diese Normalität mal genommen werden sollte, hätten wir im Jahr 2019 niemals für möglich gehalten. Wir dachten nie daran, dass wir für unsere Gesundheit und für unsere soziale Freiheit dankbar sein müssen. 

Aber Anfang des Jahres 2020 entdeckten chinesische Behörden ein tödliches Virus namens Corona oder auch bekannt unter dem Namen Covid-19. Dieses Virus verbreitete sich rasend schnell und selbst als der erste Coronafall nach Europa kam, lief unser Leben noch normal ab. Manche von uns machten Witze über dieses Virus. Ja, wir machten Witze, aber nur weil uns das Ausmaß dieses Virus nicht bekannt war oder wir es einfach nicht für wahr halten wollten. Denn Gesundheit ist für meine Generation so selbstverständlich gewesen, wie eben der jahrelange Frieden. 

Erst als die Masken Pflicht eingeführt wurde, wussten wir das Corona nicht irgendeine Art von Grippe ist, sondern wirklich tödlich enden kann und es noch keinen Schutz davor gibt. Anfangs mussten wir die Masken nur in Bus und Bahn oder auf dem Schulgelände bei Bewegung tragen. Im Unterricht selbst durften wir sie absetzen, sofern wir 1,50m zu unseren Mitmenschen Abstand hielten. Das Corona Virus hat ähnliche Symptome wie bei einer Erkältung, d.h. man hustet, hat Kopfschmerzen und eventuell Halsweh (jedenfalls sind das die bekanntesten Symptome). Somit musste jeder Schüler oder jede Schülerin daheim bleiben, sobald sie minimal Kopfschmerzen oder Halsschmerzen hatten. Hustete man im Bus, so wurde man ängstlich angestarrt und man fühlte sich unwohl und unerwünscht. Die Todesfälle bezüglich des Corona Virus stiegen enorm an, weshalb anfangs in allen öffentlichen Gebäuden zusätzlich Maske getragen werden musste. Ebenfalls musste man  seine Adresse und Telefonnummer angeben, im Fall, dass Corona in diesem Gebäude ausbrechen sollte. Da aber einige diesen Vorgang als Verletzung der Privatsphäre annahmen, meldeten sich viele mit falschen Namen und Adresse an. Zum Glück wurde niemand in meinem bekannten Kreis erwischt. Aber als die Coronazahlen weiterhin anstiegen, musste die Regierung härtere Maßnahmen ergreifen. Alle öffentlichen Gebäude wie z.B. Restaurants, Klamottenläden, Kinos. Schwimmbäder und sogar Schulen mussten bis auf weiteres geschlossen werden. 
Für wie lange? 
Das wissen wir bis heute noch nicht, da wir uns weiterhin im Lockdown befinden und die öffentlichen Gebäude zu bleiben. Auch unsere Kontakte mussten eingeschränkt werden. 
Zuerst durften wir uns noch in kleinen Gruppe treffen, mittlerweile dürfen wir nur noch eine einzige Person aus einem anderen Haushalt sehen. Auch unsere Familien wie Großeltern dürfen wir bis auf weiteres nicht treffen. 
Das Highlight dieser Zeit ist das Einkaufen im Supermarkt. Ja, ich habe mich jedesmal gefreut, wenn unser Kühlschrank leer war und wir einkaufen gehen konnten. Aber leider blieb diese Freude nicht von Dauer. Denn zur Zeit des ersten Lockdowns kamen wir oft ohne Klopapier oder Konserven nach Hause. Warum? Weil gewisse Leute Angst hatten, dass die Menschheit im Lockdown verhungern müsste und wir in Deutschland gar nicht mehr vor die Haustür dürfen. Dies ist aber nicht der Fall und hat nur dafür gesorgt, dass andere Mitmenschen gereizt auf einander reagierten. Manchmal hörte man in den Nachrichten, dass es wirklich Leute gibt, die sich im Supermarkt um Klopapier prügeln. Da kann man ja gar nicht anders, als den Kopf zu schütteln. Trotzdem wirkt es auch heute (mittlerweile im zweiten Lockdown) so, als wären die Supermärkte die zentralen Treffpunkte der Gesellschaft. Die 
Menschen waren froh, aus dem Haus zu kommen. Denn nicht nur die Schüler, Studenten und Kindergartenkinder mussten daheim bleiben, sondern auch die Erwachsenen, denn sie durften bis auf Weiteres nicht mehr arbeiten gehen. Das Wort Homeoffice bekam zur Zeit des Lockdowns eine ganz neue Bedeutung. Früher vor der Zeit des Virus, freute sich mein Vater, wenn er Homeoffice hatte. Mittlerweile wünscht er sich seine Kollegen und sogar seinen Chef wieder zu sehen. 
Auch mein Bruder und ich sitzen seitdem die Schulen zu haben nur daheim. Wir haben Online- Unterricht und kommunizieren mit unseren Schulkameraden und den Lehrern über Videochat. Aber das muss deutlich ausgebessert werden, denn Mitarbeiten funktioniert noch weniger als im Präsenz- Unterricht. Auch das Zeitmanagement ist noch ausbaufähig. Denn neben den Video- Konferenzen geben uns die Lehrer viele Aufgaben zur Abgabe, damit sie Noten machen können. Allerdings kommen einige meiner Freunde mit den Aufgaben kaum noch hinter her, da es (egal wie viel man abgearbeitet hat) gefühlt immer mehr Aufgaben werden, als man im Unterricht durchnehmen würde. Das ist unter anderem einer der vielen Gründe, warum ich unbedingt wieder in die Schule gehen möchte, weil ich dann erstens meine Freunde wieder sehe und zweitens meine Freizeit wieder mehr Zeit gewinnt. Obwohl ich mit der Schule an manchen Tagen sehr viel zu tun habe, gibt es trotzdem Tage, an denen ich mich zu Tode langweile. 
Aus diesem Grund suchte ich mir eine Arbeit, um mal etwas anderes zu sehen, als nur meine Familie oder meinen Freund. Auf der Arbeit bemerkte ich jedoch eine große Spaltung zwischen den Menschen. Zum Teil entstanden sogenannte „Verschwörungstheorien“ unter anderem, dass Bill Gates Corona erfunden hätte oder es werden Vergleiche gezogen, dass man sich wie Sophie Scholl zur Zeit des Holocaust fühlen würde. Diese „Verschwörungstheorien“ sorgten und sorgen noch immer für große Unruhen innerhalb der Gesellschaft. Aber auch zwischen den beiden Generationen Jung und Alt, wird die Kluft immer größer. Denn die älteren Herrschaften geben der jüngeren Generation die Schuld für die Verlängerung des Lockdowns und umgekehrt. Aber nicht  nur das ist ein aktuelles Problem, sondern auch dass die älteren Herrschaften, die wir eigentlich hauptsächlich mit dem Lockdown schützen wollen, zuhause vereinsamen. Denn sie vermissen ihren Seniorensport und das Kaffeetrinken mit ihren engsten Freunden. Zusätzlich haben sie Angst, ihre Familien nicht mehr wieder sehen zu können. Ausgerechnet die, die wir mit dem Lockdown schützen wollen, leiden darunter und wollen so schnell wie möglich zurück zur Normalität. Aber nicht nur die Älteren leiden unter diesen Umständen, sondern auch meine Generation. Jugendliche, die Zuhause häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, können nicht mehr in ihren Alltag flüchten. 

Wir haben Angst vor unserer Zukunft. Wir haben Angst vor unserer Existenz und wir haben Angst, dass sich unsere Träume aufgrund des Ausmaßes des Lockdowns nicht mehr erfüllen. Wir dürfen unsere Jugend nicht genießen, da uns die freie Entscheidung, wie wir sie gestalten wollen bis jetzt genommen wurde. Es gibt keine Feiern mit Freunden. Keine Geburtstage, kein Weihnachten mit Familie oder den Liebsten. Wir sehen unsere Großeltern momentan nicht und wir wissen nicht, wann wir sie wieder sehen können. Noch kann ich damit umgehen, aber was ist mit den Menschen oder den Jugendlichen, welche Depressionen haben und deren einziger Halt die Familie oder sogar die Freunde sind? Momentan haben wir viel Zeit zum Nachdenken, was vielleicht für den Einen oder Anderen gut ist. Trotzdem müssen wir an die Menschen denken, die alleine nicht zurechtkommen. 

Was ist wenn wir eines Tages an diese Zeit zurückdenken, an diese Menschen denken und uns fragen, ob der Lockdown so richtig war? Oder hätte es auch anderen Möglichkeiten gegeben? Aber nicht nur die Jugendlichen haben Angst vor ihrer Existenz oder der Zukunft, sondern auch Menschen mittleren Alters. Friseure, Kosmetiker und Boutiquebesitzer fürchten ihre Läden für immer schließen zu müssen. Sie haben Angst davor ihre Existenz für immer aufgeben zu müssen, denn sie haben bis heute kaum finanzielle  Unterstützung vom Staat bekommen. Momentan leben die Meisten von ihrem Ersparten und können sich gerade so über Wasser halten. Die einzige Hoffnung im Moment ist der Impfstoff, welcher gegen das Virus helfen soll. Aber auch hier ist noch einiges ausbaufähig wie z.B. wer als erstes geimpft werden soll und ob die Geimpften dann ihren normalen Alltag zurückbekommen können. Momentan soll erst die ältere Generation geimpft werden, dann Schüler, Kassierer und andere Personengruppen die tagtäglich im Lockdown mit anderen Menschen in Kontakt treten. Allerdings frage ich mich, was mit den behinderten Menschen passiert? Wann werden die denn geimpft? Haben diese Menschen es nicht viel nötiger geimpft zu werden als Lehrer oder Kassierer?
Trotz der Umstände sollten wir dennoch nicht vergessen, dass die Regierung uns deshalb in den Lockdown versetzte, damit wir uns vor dem Virus schützen und nicht mehr gegenseitig anstecken. Trotz der vielen negativen Eindrücke, habe ich im Lockdown auch viele positive Erfahrungen gemacht. Ich fing an den wahren Wert von Freundschaft und Freundlichkeit zu erkennen. Obwohl ich meine Freunde nicht mehr sehen kann, freue ich mich jedesmal von ihnen zu höre. Es sind die kleinen Dingen die mich dann glücklich machen wie z.B. eine Nachricht, in der gefragt wird, wie es mir so geht. 
Glücklich macht es mich auch, wenn  mir jemand im Bus zuzwinkert oder zunickt. Zusätzlich verbrachte ich viel Zeit mit meiner Familie und meinem Freund. Ich lernte die Zeit mit den Menschen die ich liebe zu genießen und dankbar dafür zu sein, dass es ihnen gut geht und sie gesund sind. Und genau diesen Gedanken sollten wir alle aus dem Lockdown mitnehmen. Denn nichts sollte selbstverständlich sein, wir sollten dankbar dafür sein, dass wir gewissen Freiheiten genießen können und dass es unseren Liebsten gut geht. Wir sollten in naher Zukunft einander helfen und für einander da sein. Denn schon das kleinste Lächeln kann den Tag einer fremden Person erhellen. Also lasst uns die Hand geben und das Virus gemeinsam bekämpfen. 

„Demokratie macht Spaß, wenn alle mitmachen.“, berichtet eine Schülerin. Alle 6. Klassen lernten in einem Workshop,wie man Demokratie lebt.

„Am schönsten ist es zu sehen, wie Schüler*innen sich öffnen und andere dies wertschätzen“, so die pädagogische Koordinatorin Anna Konrad, die im Rahmen unserer außerschulischen Kooperation mit dem IB Südwest gGmbH Bildungszentrum Mainz dasProjekt erfolgreich leitete.

Schwerpunkte waren das Wirken gegen Vorurteile und Diskriminierung, der gemeinsame Austausch über die vielfältige Gesellschaft, die Förderung der Handlungsfähigkeit und eines positiven Selbstbildes. Diese neuen, hilfreichen Erfahrungen werden künftig im Klassenrat weiterentwickelt.

Der Workshop ist fest im Präventionskonzept unserer Schule verankert und findet auch künftig in den 6. Klassen statt.

Nach einem Jahr Pause darf unsere Brass-Band endlich wieder proben. Dazu ist die Gruppe in die Freiluftwerkstatt gezogen.

In den nächsten Wochen soll im Freien auch wieder gesungen werden.

 

Am 19.05.2021 überreichten Schulleiterin Frau Scianna und Frau Engraf (betreuende Lehrerin) der Schülerin Büşra Sağlam (8d) für ihre erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb im Fach Englisch die Urkunde und ein kleines Präsent. Pandemiebedingt fand der Wettbewerb dieses Jahr ausschließlich online statt, so dass Büşra ganz eigenständig ein Video drehte und sich den verschiedenen anspruchsvollen Aufgabenbereichen (Listening, Reading, Culture, Writing) digital stellte. Die Schulgemeinschaft ist sehr stolz und freut sich auf Nachahmer im nächsten Jahr.

Die sechsten Klassen hatten sich für die digitale Mainzer Junior-Dreck-Weg-Woche etwas ganz besonders ausgedacht. Und das hat sich gelohnt!

Der kreative Filmbeirag mit Tipps zur Müll-Vermeidung belegte den 1. Platz.  Herzlichen Glückwunsch!

Das neue Erasmus+-Programm fördert persönliche Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte für Schulen. Tausende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler aus Deutschland können Europa damit neu erleben und kennenlernen.

Wir sind eine von nur ca. 400 Schulen in Deutschland, die eine Akkreditierung für ihre Projekte im Bereich Förderung von Chancengleichheit und Inklusion erlangt hat.

Einmal akkreditiert, können bis 2027 regelmäßig sogenannte „Mobilitäten“ finanziert werden – also beispielsweise Schüleraustausch, Fortbildungen im Ausland oder Begegnungen mit Partnerschulen durchgeführt werden. Mit unserer Akkreditierung (seit 2021), die wie eine Mitgliedschaft bei Erasmus+ zu sehen ist, kann sie im weiteren Verlauf des Programms jährlich in einem vereinfachten Verfahren Mittel für europäische Begegnungen beantragen. Langfristig sollen auch Partnerschaften zu Schulen und Institutionen im europäischen Ausland etabliert werden. Angestrebt werden hier Schüler*innenaustausche, Praktika für Schüler und Fortbildungsmöglichkeiten für Schulpersonal in ganz Europa!

 

Unsere Schule beteiligt sich seit 2019 mit folgenden Schulprojekten an diesen Programmen:

2019-2022: Bessere Berufschancen für Schüler(innen) nach dem Schulabschluss im Rahmen der Internationalisierung

Seit 2021: offiziell akkreditierte Erasmus plus Schule

 

Erasmuskoordinatorin / Kontakt:

l.werner@igsmz.bildung-rp.de

 

Zusätzliche Informationen hierzu finden Sie hier:

 

Die Bibliotheks-AG hat die kurzzeitige Schulöffnung tatkräftig genutzt, unter dem Motto „Grüner wird’s nicht“ haben wir dekoriert und gebastelt. Leider muss die Bibliothek momentan geschlossen bleiben, dennoch freuen wir uns, wenn ihr euch möglichst bald das Ergebnis in der Schulbibliothek ansehen könnt.

Eine Veranstaltung, die zum Glück nicht aufgrund der Pandemie-Situation ausfallen musste, ist der Welttag des Buches. Am 23.04.21 ist es wieder soweit – Wir feiern das Lesen. Auch in diesem Jahr lautet das Motto der Stiftung Lesen „Ich schenk dir eine Geschichte“. Diesmal können sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen über den spannenden Comic-Roman „Biber undercover“ von Kinderbuchautor Rüdiger Bertram freuen. Die Illustrationen stammen auch in diesem Jahr wieder von Timo Grubing und ermöglichen es auch denjenigen von euch, die weniger leseerfahren sind, bei der Aktion mitzumachen. Da aufgrund von Corona leider der gemeinsame Lesespaß in der Klasse ausbleibt, wird die Lesefreude durch Online-Vorlesungen und Videoclips unterstützt.

Einen besonderen Dank möchten wir dem Hechtsheimer Buchladen Ruthmann sowie den Tutoren und Tutorinnen des Jahrgangs 5 aussprechen, die uns auch in diesem Jahr wieder tatkräftig unterstützt haben.

Das Bibliotheksteam wünscht euch viel Freude beim Lesen.

Bis bald in der Bibliothek

Die 6. Klassen werden Medienkompetenzprofis. weiterlesen

Mit Abstand die Besten – Abi in Zeiten von Corona

Eine etwas andere, rundum gelungene Zeugnisausgabe

„Diesmal möchte ich vor allem das große Durchhaltevermögen unserer Abiturient*innen hervorheben“, so Schulleiterin Rosetta Scianna. Denn trotz Corona und der damit verbundenen Schwierigkeiten schafften 62 junge Erwachsene tolle Ergebnisse im Abitur.

Neun Abiturient*innen haben eine 1 vor dem Komma und der Durchschnitt liegt bei 2,45.

Unter strikter Einhaltung aller Hygienevorschriften wurden die Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife am 24.3.21 in der Sporthalle ausgegeben. Gemeinsame Anstrengungen der Schulleitung, Verwaltung, MSS-Leitung, des Lehrerkollegiums und vor allem auch des Abiturjahrgangs ermöglichten diese Veranstaltung. „Wir hatten schon Angst, dass wir unser Zeugnis per Post kriegen. Und auch wenn wir nicht richtig feiern können, sind wir froh, dass wir uns alle im Jahrgang wenigstens nochmals sehen“, sagte ein Abiturient. Eltern, Freunde, Bekannte und Lehrkräfte schalteten sich per Videokonferenz dazu. Moderiert wurde die Zeugnisausgabe von der langjährigen Schulsprecherin. Schüler*innen der fünf Stammkurse begeisterten mit ihrem Vortrag, der den enormen Zusammenhalt des gesamten Jahrgangs unterstrich. Dabei stellten die jungen Leute ihre Medienkompetenz unter Beweis: Sie präsentierten selbständig gedrehte Videos und ein vorproduziertes Duett zweier Abiturientinnen. Die Lehrkräfte würdigten die Schüler*innen in einer unterhaltsamen Performance und erinnerten an Ereignisse wie etwa an das aus Langeweile freiwillige Lernen im Lockdown und das Absolvieren von Prüfungen in dicken Decken bei eisiger Zugluft. MSS-Leiter Christoph Holtwiesche betonte die allgegenwärtige Schule im privaten Raum, etwa im Schlafzimmer, durch die Videokonferenzen im Fernunterricht und den damit verbundenen großen Lernzuwachs. 

Mit unser aller Glückwunsch, mit Freude, Stolz, Zuversicht und leuchtenden Augen verließen die jungen Erwachsenen die Schule, um nun in die neue Etappe ihres Lebens zu starten.

 

Ch.Holtwiesche / Th.Saame

Als praktische Kursarbeit erstellte der Musik aktiv Kurs der 9. Jahrgangsstufe von Frau Müller im Herbst 2020 auf den iPads der Schule mit dem Programm Garage Band mehrere Kompositionen im Stile der Minimal Music.

Nachdem wir zunächst mühevoll die theoretischen Parameter dieses Kompositionsstils erarbeitet hatten, durften wir endlich mit den iPads loslegen und uns in das Programm einarbeiten. Zum Glück hatten einige von uns schon Vorkenntnisse mit Musikbearbeitungsprogrammen, sodass wir uns gegenseitig unterstützen konnten. Es war herausfordernd, die gelernten Parameter dann tatsächlich umzusetzen und zum klingen zu bringen und auch ein Stück in der Länge von drei Minuten zu erstellen, das zwar von Wiederholungen lebt, aber dennoch nicht langweilig werden sollte. Mit Hilfe vieler übereinandergelegter Spuren und der Looptechnik, konnten wir nach einiger Zeit Patterns erstellen und wiederholen. Durch Phasenverschiebung entstanden so Werke im Stile der Minimal Music, die, obschon im „alten Stil“ komponiert, dennoch modern und interessant klingen. Am Ende waren wir ziemlich stolz unsere ersten eigenen Kompositionen hören, „in Händen halten“ und den anderen vorspielen zu können. 

Was braucht man für die Teilnahme an einem Vorlesewettbewerb? Ein gutes Buch, die richtige Textstelle und eine ausgefeilte Lesetechnik. Dieses Jahr kam für Imad aus der 6c auch noch allerlei technisches Equipment dazu. Für seine Teilnahme am Stadtentscheid zeichnete er seinen Lesevortrag mithilfe seiner Eltern zuhause auf und sendete ihn digital an die Jury des Vorlesewettbewerbs. Dass ihm dies super gelungen ist, zeigt ein Dankeschön, das er von der Veranstalterin des Wettbewerbs, Susanne Lux von der Buchhandlung Nimmerland in Gonsenheim, erhielt. Den ersten Platz hat Johannes Blechert vom Willigis-Gymnasium erreicht. Imad kann sich neben dem netten Dankesbrief auch über die Teilnehmerurkunde und ein schönes Buchpräsent freuen.

Um den kritischen Umgang mit digitalen Medien, insbesondere in den social media, zu erlernen ...  Weiter lesen

Der Klassenrat der 9d hat sich dazu entschieden, den Inhalt ihrer Klassenkasse für die AZ-Aktion "Leser helfen" zugunsten von Kikam zu spenden.

Artikel "Allgemeine Zeitung"

Weitere Informationen

Moodle, Word, Excel, Paint und Powerpoint sollten nach diesem Jahr für die Schüler*innen keine Fremdwörter mehr sein. Doch wie bediene ich diese Programme richtig und kann sie für mein Lernen nutzen? Diese Fragen hat der Jahrgang 8 in der letzten Schulwoche im Rahmen einer digitalen Methodenwoche aufgegriffen. Über die Lernplattform Moodle stellten die Lehrer*innen des Teams 8 den Schüler*innen verschiedene Aufgaben zu den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch, Sport und Gesundheit, Latein und Ökologie. Die Schüler*innen erstellten unter anderem in mehreren Arbeitsschritten einen englischen Audioguide für einen Stadtrundgang durch Mainz, übten Bestellungen mit Hilfe von Exceltabellen anzufertigen, gestalteten eine Zeitungstitelseite, recherchierten und präsentierten römische Gottheiten und fertigten ihren eigenen Fitnessplan an. Sie konnten dabei Fertigkeiten der Textformatierung, Bildbearbeitung sowie das Erstellen kreativer Präsentationen einüben und vertiefen. Egal ob Blocksatz, Summenfunktion, Farbschemata ändern, jede/r Schüler*in entdeckte vielfältige Möglichkeiten der gängigen Office-Programme.

Die ersten beiden Tage waren die Schüler*innen jeweils im Wechsel an der Schule und übten dies an den schuleigenen I-pads und PCs bzw. erkundeten die bisher unbekannten Möglichkeiten des eigenen Gerätes. Die Schulschließung ab Mittwoch verlagerte die Methodenwoche in den Distanzunterricht und so wurde sich zur morgendlichen sowie mittäglichen Videokonferenz getroffen, um die Aufgaben des Vortages zu reflektieren, die neuen Aufgaben des Tages zu besprechen und am Ende die Ergebnisse zu sichten und zu analysieren. Die Not der Schulschließung wurde zur Tugend gemacht und die Ergebnisse können sich richtig sehen lassen. Der Jahrgang 8 ist nun bestens für das „Homeschooling“ gewappnet, jetzt müsste nur noch die Technik mitspielen.

Ein Vorlesewettbewerb unter Corona-Bedingungen sieht zwangsläufig so ganz anders aus als wir alle ihn normalerweise kennen. Vorlesen mit Maske, deutliches Sprechen und Luftholen ist so natürlich nochmal schwerer. Auch das Publikum muss leider auf die allernotwendigsten Personen beschränkt sein.

Und trotz allem war es ein aufregender und denkwürdiger Tag für Mathilda (6a), Schoheib (6b), Imad (6c) und Armina (6d), die es am 03.12.20 spielend mit all diesen Einschränkungen aufnahmen; ja mehr noch: sie als Herausforderung begriffen.

Die Jury, bestehend aus Frau Scianna (Schulleiterin), Frau Kaiser und Frau D´Souza (Mitarbeiterinnen Schulbibliothek) und Frau Dickten (Koordination Schulbibliothek), begab sich auf eine abwechslungsreiche literarische Reise anhand der ausgewählten Bücher der Teilnehmer/innen: Von Jim Knopf über Gregs Tagebuch und Achtundzwanzig Lachgeschichten bis hin zu den Brüdern Löwenherz war einiges geboten.

In Runde zwei stand dann die lesebegeisterte Amy aus „Amy und die geheime Bibliothek“ von Alan Gratz als literarische Figur im Mittelpunkt. Es geht in dem Buch um eine Schulbibliothek, aus der dummerweise ausgerechnet Amys Lieblingsbuch verbannt wird. Manche Eltern finden das Buch unmoralisch und respektlos und entfernen dieses und eine Reihe anderer Bücher, weil sie es als für Schüler/innen ungeeignet empfinden. Allerdings haben sie nicht mit Amy gerechnet, die kurzerhand ihre eigene geheime Schließfachbibliothek (G.S.B.) mit allen beschlagnahmten Büchern anlegt und so die Erwachsenen ganz schön austrickst.

Alle Vorleser/innen konnten hier noch einmal mehr ihre besondere Vorlesekunst zeigen und mit Amy und ihren Freunden mitfiebern.

Nach langen und schwierigen Beratungen stand Imad (6c) als Sieger des schulinternen Vorlesewettbewerbs der IGS Auguste Cornelius Mainz-Hechtsheim im Jahr 2020 fest. Herzlichen Glückwunsch an ihn und die zweitplatzierte Mathilda (6a) von der gesamten Schulgemeinschaft! Wir drücken die Daumen für die Teilnahme am Stadtentscheid im Februar, der dann vielleicht digital stattfinden wird.

Übrigens: Wer von euch wissen möchte, ob Amys G.S.B. erfolgreich ist oder ob ihr die Erwachsenen doch noch auf die Schliche kommen, kann übrigens gerne mal wieder unsere Schulbibliothek besuchen. Ihr werdet das Buch, neben einigen anderen neuen Büchern (z.B. zwei ganz neue Bände aus der Reihe Animal Heroes) in wenigen Tagen bei uns ausleihen können. Ein Besuch lohnt sich immer…

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